Quecksilber im Grippe Impfstoff Da haben wir wieder mal ein Beispiel wie die Presse hetzerisch und völlig unserious mit einem Thema auf Leser-Fang geht.
Grippeimpfstoff enthält 25 000 Mal mehr Quecksilber als im Trinkwasser erlaubt ist
Nicht besser - muss ich zugeben - sind die Leute, die diesen Mist nicht hinterfragen oder nichtmal herauslesen, was es für ein Schwachsinn ist und es fleißig in Facebook etc teilen.
Auf die Schlussfrage des Schreibers des oben verlinkten Artikels kann man eine ganz einfache Antwort geben:
Impfstoffen und Zahnfüllungen werden eben nicht tagtäglich in rauen Mengen konsumiert wie bspw. Trinkwasser. Zahnfüllungen werden in der Regel auch nicht gegessen und die Belastung durch das Quecksilber in der Zahnfüllung ist quasi null, wenn auf die Lebensdauer der Zahnfüllung betrachtet.
Da könnte man ja gleich sagen, dass die Welt uns vergiften will, weil jedes Material in geringstem Maße immer radioaktiv ist.
Schon die Überschrift des Artikels ist ein reiner Witz - immerhin trinken wir nicht bis zu 3 Liter Impfstoff pro Tag und die "erlaubten" Mengen sind ganz und gar keine absoluten Angaben sondern immer auf den Bezug bezogen.
Es ist derart lächerlich und peinlich, dass eine Nachrichtenargentur so einen Mist verbreitet und eigentlich mehr als fragwürdig, dass Menschen diesen Mist glauben.
PS: Wie im Artikel bereits angemerkt, sind die besagten Stoffe Reste aus dem Herstellungsprozess. Eine Grippe Impfung rührt man nicht eben mal zu Hause im Suppentopf an und klar, könnte man vermutlich jegliche vorkommen des besagten Stoffes durch weitere Raffination/Filterung vermindern aber das würde den Preis des Medikaments unproportional nach oben drücken - ergo: keiner würde es kaufen und die Leute würden doch lieber das billigere Medikament mit Quecksilber kaufen.
Man zwingt die Pharma also quasi zu: "Soviel wie nötig, so wenig wie möglich" zu tun